Bike City.

Mehr Investitionen in den Radverkehr reduzieren die Abhängigkeit vom motorisierten Verkehr und helfen Städten sich ihren Klimazielen anzunähern und die  Lebensqualität ihrer Bewohner zu verbessern. Eine Veränderung der Mobilitätsverhaltens ist besonders bei der in Städten lebenden jüngeren Generationen längst im Gange. Für sie ist ein eigenes Auto kein Lebensziel mehr. Neben den Jungen zeigen sich aber auch andere Verkehrsteilnehmer zunehmend skeptisch und ablehnend gegenüber den Verheißungen der Automobilindustrie. Es ist Mode geworden und hat gute Effekte auf die Gesundheit und das städtische Leben, wenn man mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist und sich seine Pakete von Fahrradkurieren bringen lässt.

Cycle Points.

Cycle Points mit Vitra-Pedelecs zählen als Bestandteil von betrieblichen oder kommunalen Fuhrparks zum multimodalen Angebot städtischer und regionaler Verkehrskonzepte. Die Verwaltung  und Bereitstellung von Fahrzeugen wird über eine App gesteuert und kann mit den betrieblichen Abläufen und denen des ÖPNV soweit harmonisiert werden, dass selbst in Verkehrsspitzen immer genügend Pedelecs und E-Lastenräder bereit stehen. Für die Verfügbarkeit und Auslastung können Cycle Points bis zu 20 Abstellanlagen steuern und sie beliebig mit weiteren Zentralen skalieren. Die technischen Möglichkeiten des bereits erfolgreich praktizierten VELOfactur-Modells sollen in Bremen erstmals im Rahmen eines Pilotprojektes ganzheitlich umgesetzt werden.

Sharing.

Die Bikesharing-Systeme von VELOfactur funktionieren als Option für die letzte Meile zum Wohnort oder zum Arbeitsplatz, als Lückenfüller im öffentlichen Verkehrsnetz  oder als umweltfreundliches Transportsystem im städtischen Nahverkehr. Ausgangspunkt sind hochwertige und leistungsstarke Vitra-Unisex-Pedelecs und Lastenräder, die über ein App oder optional mit einem RFID Chip an den Cycle Points freigeschaltet und dort auch wieder abgestellt werden können. Demnächst ist auch die Ausgabe von Schwerlastanhängern möglich, die über eine Kupplung an jedes Vitra angedockt werden können und mit denen größere Einkäufe, Umzüge oder sonstige Transporte möglich werden.

Logistik.

Überall wo wachsende Menschenmengen mit zugleich wachsenden Gütermengen kollidieren und ein boomender Onlinehandel auf Urbanisierung trifft verschärfen sich die Umweltprobleme dadurch, das Kleintransporter die Straßen blockieren und die Luft verpesten. Der von der Konkurrenz des Onlinehandels betroffene Einzelhandel, dessen Geschäftsmodell auf dem persönlichen Kundenkontakt und einer hohen Beratungskompetenz beruht, kann seine guten Argumente gegenüber der Kundschaft noch verstärken, indem er die vom Kunden bestellten Waren von den Cycologic- Fahrradkurieren bis an deren Tür liefern lässt.

Betriebsrad.

Wegen der vielen Baustellen, Staus und der in allen Städten herrschenden chronischen Parkplatznot können sich viele Beschäftigte, die mehrmals pro Woche mit dem Auto zur Arbeit fahren, vorstellen aufs Fahrrad umzusteigen. Ein doppelter Vorteil ergibt sich für sie, wenn der Arbeitgeber sich für die Anschaffung von Betriebsrädern (Pedelecs, Lastenräder) entscheidet, die er auch zur privaten Nutzung freigibt. Die Kompatibilität zwischen der betrieblichen und privaten Nutzung führt zu einer sichtbaren Optimierung der Klima- und Sozialbilanz des Unternehmens.